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Bedeutet Veränderung auch immer das Ende von etwas?

Das Leben ist voller Veränderungen. Es gibt Dinge, die sich rasend schnell verändern, Dinge die sich langfristig verändern und Dinge, die ändern sich nie.

Meistens habe ich darüber einen genauen Überblick. Ich weiß, dass sich das Wetter ändert. Ich weiß auch, dass sich im Laufe der Jahre das Aussehen des Menschen verändert und eigentlich ja auch der Mensch selbst.

 Das ist es auch, was mich beschäftigt. Wir Menschen verändern uns. Jede Erfahrung, jede Unterhaltung die wir führen und jede Situation die wir beobachten, verändert uns. Manche bewusst, manche unbewusst. Das ist eine Tatsache, die ich auch nicht hinterfrage, denn diese Veränderung ist notwengig und ich halte sie in den meisten Fällen auch für etwas Positives.

Seit kurzem wünsche ich mir aber, diesen Prozess des Veränderns aufhalten zu können. 

Ich bin nun seit sechs Jahren mit einer sehr guten Freundin befreundet und wir haben uns vom ersten Augenblick an gut verstanden. Wir kannten uns kaum, da haben wir uns alles erzählt, einen Großteil unserer Freizeit miteinander verbracht und waren uns sicher, dass wir perfekt zueinander passten.

Doch nun ertappe ich mich oft dabei, wie ich ihr aus dem Weg gehe, genervt bin und mich distanziert verhalte. Auch einer gemeinsamen Freundin ist mein Verhalten aufgefallen, obwohl es mir zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht bewusst war. Als ich dann darüber nachgedacht habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen. "Sie hat sich verändert." Ich war  überzeugt, dass sie zu einer Person geworden war, mit der ich nichts mehr anfangen konnte. So war das eben. Als ich meiner Freundin diese Begründung lieferte, konnte sie mein Empfinden nicht bestätigen. Sie meinte nur, dass sie sich nicht verändert hätte. Wenn sie also schon immer so gewesen war, wieso hatte mich ihr Verhalten nicht schon vorher gestört? Wieso war unser Verhältnis all die Jahre so eng gewesen, obwohl wir doch augenscheinlich nichts mehr gemeinsam hatten. Irgendwas hatte sich auf jeden Fall verändert und wenn sie es nicht war, dann musste ich es sein.

Habe ich mich also wirklich verändert? Ich selbst kann an mir nichts bemerken. Aus meinen Augen betrachtet, bin ich die selbe wie früher. Aber die Art unserer Freundschaft, beweist mir das Gegenteil. Ich muss mich verändert haben und diese Veränderung hat allen Anschein nach dafür gesorgt, dass ich eine gute Freundin verliere. Denn das war sie schließlich immer. 

Bedeutet meine Veränderung nun also auch das Ende unserer Freundschaft und ist so eine Veränderung überhaupt aufzuhalten, wenn sie einmal begonnen hat?

Ich habe auf diese Fragen keine Antworten und will sie vielleicht auch gar nicht haben, denn dann müsste ich einsehen, dass Veränderungen nicht nur Positives mit sich bringen. Denn ist es nicht nur logisch, dass wenn das Neue kommt, das Alte weichen muss?

2.6.16 15:25
 
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